Eroberungsfeldzüge von Lichthafen
Prolog
Die Eroberungsfeldzüge von Lichthafen gegen die Ahnenflur-Domäne, welche die Lichthafen-Domäne zu ihrer heutigen Größe gebracht haben, finden Ihren Ursprung im wilden Wachstum der Stadt.
Angestachelt von Bedarf an Platz und Nahrung und später auch durch die verzweifelte Suche nach Heilmitteln gegen sich ausbreitende Plagen lassen sich die Eroberungsfeldzüge in zwei Phasen (Frühe Eroberungsfeldzüge & Späte Eroberungsfeldzüge) unterteilen.
Ausgehenden von der Stadt Lichthafen selbst wurden während dieser Feldzüge systematisch weitere Landstriche in die Lichthafen-Domäne eingegliedert. Häufig wurden diese Feldzüge von Zerstörung der Wälder, Trockenlegung von Sumpfgebieten und Vertreibung der vorgefundenen Einheimischen begleitet. Stets auf der Suche nach seltenen natürlichen Rohstoffen und um Platz für Ackerbau zu schaffen.
Die beiden Phasen lassen sich durch vielen Jahre das scheinbaren Friedens abgrenzen. Das Ende der Feldzüge leitete jeweils ein neues kalendarische Zeitalter ein.
Frühe Eroberungsfeldzüge
Kern-Ereignis
Ermordung der Gottheit Shun'Aush und Entstehung der heutigen Lichthafen-Stadt.
Ursachen
Streben nach Unabhängigkeit von den Ahnenflur Gottheiten, Platzbedarf für Stadtgründung und Platzbedarf für Ackerbau (Nahrungsmittel).
Zeitliche Einordnung
Dauer: 13 Jahre
Beginn: 14 v.d.L.
Ende: 1 v.d.L.
Späte Eroberungsfeldzüge
Kern-Ereignis
Angriff auf die höchste der Ahnenflur Gottheiten (Die Große Eule Nikta) und darauf resultierendes Ungleichgewicht in der Natur, welches auch den Wildfraß (Witherwild) auslöste.
Ursachen
Verzweifelte Suche nach Heilmitteln gegen verschiedene Plagen, insbesondere die Schlangen-Sieche, sowie stark erhöhter Platzbedarf für Ackerbau (Heilmittel).
Zeitliche Einordnung
Dauer: 2 Jahre
Beginn: 391 Z.d.L.
Ende: 393 Z.d.L.
Die Zeit nach den Feldzügen
In dem Jahr, das seither vergangen ist, hat Lichthafen die Moore unterworfen und sie in Äcker verwandelt, um die roten Blüten zu ernten. Doch das endlose Wachstum, das einst wie ein Geschenk erschien, entwickelte sich rasch zu einer Geißel, die als Wildfraß (Witherwild) bekannt wurde – die Flora und Fauna der Ahnenflur-Domäne gedieh plötzlich ungehemmt und unkontrolliert. Tiere schwellen zu gewaltiger Größe an; Bäume verformen und verwinden sich und beginnen, Menschen zu jagen; und Ranken kriechen über den Waldboden und erwürgen alles, was sie berühren. Dieses explosive Wuchern ist unbezwingbar und unerbittlich, und keine Macht ist imstande, das aufstrebende Grün auf Dauer aufzuhalten.